Ein echter Glücksfall!

Sehe jetzt gerne auch die Bilder von meiner Jet-Ski Tour an meinem Geburtstag hier.


Als ich am Sonntagnachmittag in meine neue Unterkunft für die nächsten 5 Wochen fuhr, um zu verkünden, dass ich am anderen Morgen mit meinen 7 Sachen ankommen würde, stellte sich heraus, dass mein Zimmer bereits vergeben war. Dies hatte ich mir allerdings selbst zu zuschreiben, da ich es nicht wie vereinbart ein paar Tage zuvor ins Hostel geschafft hatte und sich online keine Telefonnummer oder Kontaktdaten auffinden ließen.

Da stand ich nun ohne Unterkunft für die nächsten 3 Tage dar.

So konnte ich bei Gael nicht länger bleiben, weil er seine Eltern zu Besuch erwartete. Mit dieser Nachricht ging ich durch den strömenden regen, ich war bis auf die Unterhose durchnässt und meine Klamotten klebten mir am Körper weil ich wieder einmal den Regenschirm vergessen hatte. Doch um ehrlich zu sein war ich nicht mal überrascht, dass das Hostel nun restlos ausgebucht war, da ich schon eine leichte Vorahnung gehabt hatte. Und es warf mich auch nicht aus der Bahn, dass meine Bleibe für die nächsten drei Tage auf einmal ungewiss war, denn ich war mir sicher, dass ich schon nicht auf der Straße laden würde und zur Not sicher mit dem kleinen Sofa von Gael vorlieb nehmen konnte.

Es dämmerte bereits und um den Tag ausklingen zu lassen setzte ich mich in ein Menschen leeres Café mit Meeresblick und beobachtete ein prachtvoll beleuchtetes Kreuzfahrtschiff, dass gerade den Hafen verließ.

Nachdem ich meinen Michshake ausgetrunken hatte wollte ich gerade gehen als eine Gruppe von Mitte- ende zwanzig jährigen auftauchte, die fröhlich plaudernd nur ein paar Tische von mir entfernt Platz nahmen. Dies sah ich als eine tolle Gelegenheit noch mehr Leute kennen zu lernen, da meine mehrmaligen Versuche mich mit Einheimischen zu verabreden bis auf wenige Ausnahmen leider nicht gefruchtet hatten. So hieß es zwar immer „sicher, wir treffen uns dann Morgen – komm einfach vorbei“.

Doch es stellte sich heraus, dass ein „sicher“ alles andere als „sicher“ war und wenn ich mich gerade auf den Weg machte meine Verabredung auf einmal ganz spontan andere Pläne hatte.

So gesellte ich mich zu der Gruppe der jungen Leute, die sich als australische Volunteere heraus stellten. Sie waren alle sehr aufgeschlossen und freundlich und ich kam sofort mit ihnen ins Gespräch.
Als Sarah, eine 27 jährige volunteerin, die für das Tourism Office arbeitet erfuhr, dass ich keine Unterkunft für die nächsten 3 Tage hatte bot sie mir sofort an bei sich zu wohnen.

Ich freute mich total über dieses spontane und unerwartete Angebot und willigte dankend ein.

Die 7, drei Wochen alten Welpen.

Die 7, drei Wochen alten Welpen.

Sie warnte mich jedoch vor, dass ich mir das Haus zuvor einmal anschauen sollte, da es von den „normalen Standards“ abwich und klärte mich darüber auf, dass sie mit 2 Hunden, 2 Kazten und 7 Welpen zusammen wohnte. Doch ich versicherte ihr, dass ich wirklich keine hohen Ansprüche hatte, es rustikal und einfach mochte und berichtete ihr von meiner einzigartigen Erfahrung, das Dorfleben in Tanna für 3 Tage miterleben zu dürfen. Es stellte sich heraus, dass Sarah das Haus selbst gar nicht gehörte, sondern dass sie nur „housesitting“ betrieb.
Doch sie teilte mir mit, dass die Besitzer keinerlei Probleme damit haben würden, wenn ich für 3 Tage in ihrem Haus zu Gast war, da sie Sarah extra angeboten hatten Freude in ihrem Haus übernachten zu lassen.

Ich konnte mein Glück gar nicht fassen und entgegen aller Erwartungen war das Haus, welches Sarah zuvor als abnormal beschrieb einfach traumhaft!

Überzeugt euch selbst…

Haus

Das zu allen Seiten hin offene Haus.

Das zu allen Seiten hin offene Haus.

Mein Zimmer, mit einem herrlichem Federbett.

Mein Zimmer, mit einem herrlichem Federbett.

Und auch wenn mir das Haus von Gael sehr gefallen hat und es auf seine Art eben so traumhaft war und wundervoll gelegen ist... hier noch ein kurzer "vorher/nachher" Vergleich.

Und auch wenn mir das Haus von Gael sehr gefallen hat und es auf seine Art eben so traumhaft war und wundervoll gelegen ist… hier noch ein kurzer „vorher/nachher“ Vergleich.

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